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Ziel des Projektes
Ziel des Projektes BRIDGEIT ist es, qualitätsrelevante Prüfdaten aus verschiedenen Stellen eines Fertigungsprozesses zu erfassen, zu visualisieren und zu analysieren und dann die Fehlerursachen zu ermitteln.




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Inhalt
Das unten aufgeführte Bild integriert die gesamte Prozesskette und visualisiert im Uhrzeigersinn: Produktionsstätte (auch verteilter Standorte), Montage, Teilezulieferung von internen und externen Lieferanten und das AUDIT sowie Nacharbeitsprozesse. Zur Integration, Visualisierung und Überwachung der im aktuellen Prozess an unterschiedlichen Prozesspunkten erreichten Qualität wird ein Portal entwickelt, über das die Anlaufkurven unterschiedlicher Fertigungsstraßen überwacht, verglichen und über gezieltes Feedback optimiert werden können. Als Eingang sind heterogene Inspektionssensorsysteme an unterschiedlichen Punkten der Prozesskette angeschlossen.




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Problemlage
Produktionsbedingte Fehler sind häufig in der Entstehungsstufe aufgrund ihrer kleinen Ausprägung optisch nicht erkennbar, so dass sich Fehler in nachfolgende Prozesse fortpflanzen, wo sie erst sichtbar werden und zum Ausschuss führen können. An dieser späten Stelle ist ihre Behebung ungleich kostenintensiver. Der Fehlerschlupf in der Prozesskette führt zu exponentiell anwachsenden Mehrkosten. Vorarbeiten im Konsortium belegen, dass trotz der unterschiedlichen Fertigungsprozesse in den beobachteten Industrien: Haushalt, KFZ, Pharma die Qualitätsbeurteilung der Prozesse und gefertigten Produkte auf eine gemeinsame Matrix von Defekt- und Qualitätsmerkmalen zurückgeführt werden kann. Dies Problematik des Fehlerschlupfes ist als branchenübergreifende erkannt worden und motiviert deshalb das Forschungsvorhaben BRIDGEIT in seinem Ansatz, schlupfbedingte Mehrkosten zu reduzieren.




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Die Lösung
Die Innovation des Projektes BRIDGEIT liegt in Konzeption und Entwicklung eines adaptiven Portals zur Integration, Visualisierung und Optimierung von Qualitätsdaten automatisierter Fertigungsprozesse unterschiedlicher Prozesse. Zur Analyse, Klassifikation und Ursachenzuordnung unterschiedlicher Datenströme kommen moderne KI-Techniken des Data-Minings zum Einsatz. In Vorstudien und fachspezifischen Foren (www.kernel-machines.org) haben sich aktuelle Weiterentwicklungen statistischer Ansätze, z.B. sogenannte support vector machines (SVM) die auf der generalisierten Diskriminanzanalyse beruhen, im Vergleich zu neuronalen Ansätzen behauptet, so dass ihrer Evaluierung für diesen Einsatz eine besondere Bedeutung zukommt. Das frühzeitige Ausschleusen bei erkannten Defekten und die Optimierung der defektverursachenden Bedingung reduziert den Schlupf und hilft Mehrkosten sowohl im unmittelbaren Prozess als auch in späteren Prozessen durch Reduktion der Nacharbeiten einzusparen.




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Referenzarchitektur
Referenzarchitektur: Web-basierte Visualisierung von Qualitätsdaten für Portalsysteme.


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